Neues aus dem Schaffrathhaus

Fest etabliert haben sich inzwischen die regelmäßigen Führungen von Ursula Schaffrath-Busch durch das Schaffrathhaus. Nicht nur einzelne Besucher melden sich an, sondern auch Vereine, Firmen und andere Gruppen lassen sich durch die Aus­stellungsräume führen, um sich  dann in der stimmungsvollen Atmosphäre der Atelierräume bewirten zu lassen. Warum nicht seinen Geburtstag in diesem Ambiente feiern, das Fir­men­jubiläum oder die Betriebsfeier?

Wie etwa der Geschichtskreis der Pfarre St. Sebastian aus Würselen: Diese Besuchergruppe genoss sichtlich den Nachmittag im Schaffrathhaus und war überrascht von der Vielfalt der ausgestellten Arbeiten. Ursula Schaffrath-Busch weiß nicht nur kompetent das Werk ihres Vaters zu präsentieren, auch ihre persönlichen Erinnerungen, die mit den Exponaten verbunden sind, lassen den Gang durch die Werk- und Atelierräume zu einem besonderen Erlebnis werden. Den Wünschen der Besucher entsprechend wird das Beiprogramm der Führung gestaltet, angeboten werden etwa Power-Point-Präsentationen zu speziellen Themen hinsichtlich des Werkes von Ludwig Schaffrath.

Besucher kommen nicht nur aus Alsdorf und den umliegenden Städten, zuletzt hatten sich Gäste  aus Hannover angemeldet, die den Besuch bei Verwandten in Alsdorf mit einem Be­such des Museums verbanden.

Kunst für Alsdorf

In diesem Jahr präsentierte der Alsdorfer Kunstverein die Juryergebnisse zum Stipendium »Kunst für Alsdorf 2014 – Bewegte Elemente« in den Räumen des Schaffrathhauses. Alle drei Jahre schreibt der Kunstverein Alsdorf gemeinsam mit der Kulturstiftung der Sparkasse Aachen und der Stadt Alsdorf diesen Kunstwettbewerb für Bildende Künstler aus. Sowohl Besucher als auch die neun ausstellenden Künstler genossen sichtlich das Ambiente und die besondere kreative Atmosphäre. Selbst Kaiser Karl war bei diesem feierlichen Ereignis anwesend – eine der 500 Skulpturen des Regenten, die auf dem Aachener Katschhof ausgestellt waren, erwarb der Alsdorfer Kunstverein.

Fotos: Birgit Becker-Mannheims

Internationaler Museumstag

Besucher kommen nicht nur aus Alsdorf und den umliegenden Städten, zuletzt hatten sich Gäste  aus Hannover angemeldet, die den Besuch bei Verwandten in Alsdorf mit einem Be­such des Museums verbanden.

Auch weitere Aktivitäten im Schaff­rathhaus fanden regen Anklang:  Zum Internationalen Museumstag am 18. Mai wurden im Schaffrathhaus kostenlose Führungen angeboten, danach gab es bei einer Tasse Kaffee genügend Möglichkeit zum Austausch. Alle Gäste begrüßen prinzipiell  die Initiative des Fördervereins Schaffrathhaus, das Werk des Künstlers zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch aus dem Ausland gibt es dabei Unterstützung: Sam Halstead, ehemaliger Schaffrathschüler aus Australien besuchte kürzlich das Haus seines ehemaligen Lehrers. Seine dort aufgenommenen Filmaufnahmen sollen dazu beitragen, dass der Glasmaler auch in Australien nicht in Vergessenheit gerät.

Blues im Schaffrathhaus

22. März 2014

Öcher Blues und kleng Möffelscher
Dieter Kaspari, Franz Brandt und Uwe Boettcher begeisterten das Publikum

 

Das Schaffrathhaus wieder mit kulturellem Leben zu füllen, das ist das erklärte Ziel des Fördervereins. Inzwischen finden nicht nur regelmäßig Führungen statt, sondern am 22. März gab dort der Musiker und Oecher Mundartpreisträgers Dieter Kaspari ein Benefizkonzert, um dieses Projekt zu unterstützen. Die Zuhörer waren begeistert von den Darbietungen der Musiker. Begleitet von Franz Brandt (Klavier) und Uwe Böttcher (Bass und Geige) erzählte der Alsdorfer und gebürtige Oecher zur Untermalung der vorgetragenen Stücke von seiner Kindheit und Jugend im Jakobsviertel, die er seinen Liedern verarbeitet, genauso wie Erfahrungen und Eindrücken aus dem Hier und Jetzt. Das Publikum lauschte gebannt den heiteren – »Et flooch en Fot…« aber auch besinnlichen Liedern wie »Droimer« oder »Oche« in der außergewöhnlichen und stimmungsvollen Atmosphäre des Schaffrathhauses. Inmitten der Zeugnisse des Lebens und Wirkens des bedeutenden Alsdorfer Künstlers, Ludwig Schaffrath, bot dieses Ambiente einen tollen Rahmen für dieses Konzert. Dazu wurden noch Möffeltjes angeboten, kleine kulinarische Leckerbissen, köstlich zubereitet und dekorativ präsentiert, alles ehrenamtlich von den Aktiven des Vereins organisiert. Diese Veranstaltung begeisterte nicht nur das Publikum, auch die Musiker fühlten sich sichtlich wohl. Dem eindrücklich vorgebrachten Wunsch der Gäste nach einer Zugabe kamen sie gerne nach. „Blief beij mich“ rundete den Abend so richtig ab. Im Vorfeld hatten die Veranstalter noch die Sorge, nicht auf genügend Interesse zu stoßen mit ihrem Angebot – die 37 Karten waren schnell vergriffen. Nach der überaus positiven Resonanz des Publikums und der Künstler, ist auf weitere Veranstaltungen von Kunst und Kultur im Atelier zu hoffen.

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