Thomas Becker „Alte Böse Lieder“

Plakat-BeckerEin Richter im Ruhestand trägt »böse« Lieder von Georg Kreisler vor, dabei begleitet er sich selbst mit E-Piano und Akkordeon, und das in den Räumen des Schaffrathhauses! Wieder eine ganz besondere Veranstaltung, zu der der Förderverein Schaffrathhaus am 08. April einlädt.  Der Förderverein freut sich sehr, dass Thomas Becker sich zu einem Auftritt im Museum bereit erklärt hat und mit dieser Benefizveranstaltung die Anliegen des Vereins unterstützt. Mit ihm konnte erneut ein Künstler gewonnen werden, der anspruchsvolle »Kultur um Atelier« – das Leitmotiv des Fördervereins – in diesem ganz besonderen Ambiente quasi »hautnah« darbieten wird.

Bei seinem Auftritt am 8. April wird Thomas Becker den Besuchern in einem vielseitigen Programm den Menschen und den Künstler Georg Kreisler vorstellen, biographisches sowie Beispiele des vielseitigen Schaffens nicht nur in musikalischer, auch in literarischer Hinsicht. Dabei wird er sich selbst mit Akkordeon und E-Piano (das den Räumlichkeiten geschuldet ist – in der Regel spielt Thomas Becker Klavier) begleiten.

Wie gewohnt, legt sich der Förderverein auch bei dieser Veranstaltung kulinarisch ins Zeug und bietet kleine delikate Häppchen an…

»Ich bin makaber, schauerlich doch andererseits ganz nett« so beschrieb sich Georg Kreisler selbst in einem seiner Lieder. In den 60er Jahre tourte der Künstler durch den deutschsprachigen Raum und stieß zunächst vor allem bei der rebellierenden 68er Generation auf große Resonanz. »Tauben vergiften im Park« aus seinem »Frühlingslied« ist eines der ältesten seiner Chansons und wohl der Klassiker Kreislers. Absurde Situationen, makaber geschildert, mit Witz und Komik, dabei begleitete er sich virtuos selbst am Klavier. Das Publikum liebte seinen schwarzen Humor, schätzte ihn aber vor allem wegen seiner kabarettistischen Stücke. Dabei war Kreisler ein vielseitiger Künstler, ein Meister der Sprache und der Musik. Begabter Musiker, der er war, studierte er in Wien Musik. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft emigrierte er, gerade mal 16 Jahre alt, nach dem »Anschluss« Österreichs an Nazideutschland mit seinen Eltern in die USA und konnte sein Studium nicht zu Ende führen. Nach seiner Rückkehr aus den USA nach Wien realisierte er bitter, dass die ehemaligen Nazis weiterhin angesehene Bürger der Gesellschaft waren, während man ihn während seines Exils ausgebürgert hatte. »Wie schön wäre Wien ohne Wiener«, »Der Tod, das muss ein Wiener sein« – Lieder wie diese drücken seine Ambivalenz, seine Hassliebe zur seiner ehemaligen Heimat aus, die sie ihm nie wieder geworden ist.

Thomas Becker beschäftigt sich seit Anfang der 70er Jahre mit Georg Kreisler und seinem Werk. Zuvor war der Künstler in Deutschland nur wenigen bekannt, die 68er Generation zeigte sich offener den schwarzhumorigen Chansons gegenüber. Seine Sammlung begann Thomas Becker direkt mit der ersten LP »Everblacks«, viele weitere folgten inzwischen. Sofort gefielen ihm die makabren, skurilen, zynischen, dabei aber auch lustigen Texte, die in späteren Schaffensjahren politischer, schärfer, wurden, ohne ihre Skurrilität einzubüßen. 2001 konnte er Kreisler persönlich erleben, bei einem Auftritt im Aachener Einhard-Gymnasium. Er tritt noch nicht lange in der Öffentlichkeit auf – seine Familie und Freunde, Bekannte hatten ihn angesichts seiner Vorführungen im privaten Kreis begeistert dazu ermuntert, und »vor zwei Jahren fand ich endlich den Mut«.

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt wurden 40-50 Besucher Gäste erwartet, es kamen knapp 120 Interessierte. Seit drei Jahren befindet er sich im Ruhestand, der ehemalige Richter am Aachener Verwaltungsgericht. Mit Georg Kreisler beschäftigt er sich bereits seit Jahrzehnten intensiv. Die Pensionierung bietet ihm jetzt mehr Zeit, sich seinen künstlerischen Hobbies widmen: Bereits 2007 begab er sich als Schauspieler auf die Bühne, zunächst am Stadttheater, inzwischen arbeitet er mit beim Chaos-Theater im Aachener Ostviertel. Mit seiner Band »Clocharles« hat er Auftritte, demnächst im April im »Burtscheider Kapellchen« mit »Kabarettet die Liebe«.

Also lassen Sich diese Gelegenheit nicht entgehen, Thomas Becker mit Georg Kreisler an diesem Abend zu erleben, quasi hautnah – Sie werden es nicht bereuen!

Ausstellung Katja Ploetz

In Ihren Arbeiten lotet sie das Zusammenspiel der Farbtöne und Farbnuancen aus und erschafft durch Strukturen im und auf dem Glas, sowie auf der Leinwand verschiedene Ebenen, die zum Vorschein kommen oder verdeckt werden.

Der Förderverein Schaffrathhaus-Kultur im Atelier freut sich über die Ausstellung von Katja Ploetz im Atelier, denn die Künstlerin studierte Glasgestaltung an der Akademie der bildenen Künste in Stuttgart bei Professor Ludwig Schaffrath und wurde seine Meisterschülerin.

 

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Die Krimmi-Jazzer waren zu Besuch

Unsere erste Veranstaltung in 2016 startete mit dem Besuch der Krimi-Jazzer. Das Schaffrathhaus – Kultur im Atelier war bis zum letzten Platz gefüllt und die Stimmung war gut. Der Förderverein bedankte sich besonders bei den Künstlern, die auf ihre Gage verzichteten und somit die Arbeit im Atelier unterstützen.

Die Krimi-Jazzer, das  sind der Bühnenhörspieler Wolfgang Rosen und die Band Just4Fun – mit Klaus Förster und Walter Zander an der Gitarre,  Bassist Gerd Palmen und am Schlagzeug Ludwig Breuer. Sie mögen den Rock aus den 60er und 70er Jahren, Rythm and Blues, Bossa Nova und Jazz. Breit gefächert ist ihr Repertoire.

Zusammen präsentieren sie mit Humor und Musik spannende Krimis der 1940 und 50er Jahre. Bei diesem Hörspiel-Konzert wird die Live-Musik in die Krimi-Erzählung integriert. Während die Band für die Musik sorgt, erzählt Wolfgang Rosen die Geschichte und sprach die einzelnen Figuren der Handlung. Spannung auf der einen und  Jazz vom Feinsten begeisterte das Publikum. Wie immer gab es in der Pause lecker Häppchen…

Die Krimi – Jazzer

Der nächste Benefizabend steht an, zu Besuch kommen die Krimi-Jazzer.

DER BÜHNENHÖRSPIELER und die Band Just4fun sind die Krimi-Jazzer! Sie präsentieren spannende und humorvolle Kriminalgeschichten in Hörspielatmosphäre und mit viel Live-Musik.

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Wolfgang Rosen, der Bühnenhörspieler, erzählt die Krimis, schlüpft in die einzelnen Figuren und sorgt für die Klangkulisse mit vorproduzierten Toncollagen. Die Band begleitet und untermalt die Geschichten musikalisch. Die aus vier pensionierten Lehrern bestehende Band  spielt und singt darüberhinaus zwischen den einzelnen Kurzgeschichten. Die Krimi-Jazzer lieben bei Ihren Live-Hörspielen die Nähe zum Publikum. Das Schaffrathhaus ist also wie geschaffen für die Bühnenpräsenz der Künstler und ihre Interaktion mit dem Publikum. Freuen Sie sich auf Schurken, Detektive, schräge Typen und gute Musik.

Die Krimi-Jazzer jedenfalls freuen sich auf das Schaffrathhaus…

…und wie immer gibt es ein Begrüßungsgetränk und spannende Häppchen.

Karten: Buchhandlung Thater in Alsdorf, undsonst?! Büro Tel: 02404 8476 und in der Buchhandlung Katterbach in Herzogenrath-Mitte und Kohlscheid.

 

Dieter Kaspari´s Blues Bajásch

Blues-Abend im Schaffrathhaus. Der Förderverein  Schaffrathhaus- Kultur im Atelier, präsentierte am 27. November Dieter Kaspari´s Blues-Bajásch.

Dieter Kaspari (Gitarre und Sänger) und Uwe Böttcher (Geige und Kontrabass) waren nicht zum ersten Mal bei uns. Das aufeinander eingespielte Duo kam als Trio. Neu dabei ist die Musikerin Sonja Michor und sie brachte mit ihrer Querflöte und Gesang einen neuen, frischen Wind ins Spiel. Das Publikum war begeistert. Drei Stunden vergingen wie im Flug, mit Öcher Mundart gemixt mit traditionellen Blues-Klassikern.

In der Pause gab es wie immer leckere Häppchen, präsentiert vom Förderverein. Die Zuschauer kamen in den Genuss eines außergewöhnlichen, musikalischen Abend in der stimmungsvollen Atmosphäre des Schaffrathhauses.

(für den Förderverein Birgit B.-Mannheims)

Fotos: Wilfried Schüller

 

27. November 2015 – 20 Uhr Dieter Kaspari´s Blues Bajásch

Aus dem Duo ist nun ein Trio geworden: Uwe Böttcher, Sonja Mischor und Dieter Kaspari sind Dieter Kaspari’s Blues Bajásch. Öcher Mundart gemixt mit traditionellen Blues-Klassikern.

Genießen Sie einen musikalischen Abend in der außergewöhnlichen und stimmungsvollen Atmosphäre des Schaffrathhauses.

Plakat-BluesBajaschInmitten der Zeugnisse des Lebens und Wirkens des bedeutenden Alsdorfer Künstlers, Ludwig Schaffrath, bietet dieses Ambiente einen tollen Rahmen für einen Konzertabend. Dazu werden kleine kulinarische Leckerbissen, köstlich zubereitet und dekorativ präsentiert, alles ehrenamtlich von den Aktiven des Vereins organisiert.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen schöne Veranstaltung

Karten: Buchhandlung Thater, Luisenstraße 9 und im »undsonst?!« Büro, Dornbuschweg 2, Alsdorf

Ticketpreis: 30,- Euro p.P. inkl. Begrüßungsgetränk und kulinarischer Leckerbissen

Frühschoppen mit Jürgen Beckers

Vielen Dank sagt der Förderverein Schaffrathhaus-Kultur im Atelier an die Künstler Jürgen Beckers und Harald Claßen für diesen wunderschönen Sonntagvormittag.

Es war eine tolle Vorstellung mit einem super Puplikum! Wir hoffen es hat Ihnen genauso viel Spaß gemacht wie uns und darum freuen wir uns auf ein Wiedersehen im Atelier.

Fotos: Wilfried Schüller, Birgit Mannheims

Ludwig Schaffrath, Arbeiten aus den 60er Jahren

Im Zuge der Offenen AlsdorferAtelierHäuser zeigte das Schaffrathhaus in der Ofdener Theodor-Seipp-Straße Kunstwerke von Ludwig Schaffrath aus den 60er Jahren. Diese Ausstellung wird noch bis Oktober dieses Jahres nach Anmeldung oder zu den angegebenen Besichtigungsterminen zu sehen sein.

Nachdem Ludwig Schaffrath zu Beginn der 60er Jahre mit großflächigen Arbeiten im öffentlichen Raum, zumeist in Kirchen sehr beschäftigt war, schuf er ab 1964 auch wieder autonome Arbeiten zu Ausstellungszwecken. Eine Auswahl dieser Arbeiten ist nun im Atelier zu sehen. Darunter sind auch Glasarbeiten aus dieser Zeit.

Zum Beispiel fünf  Musterfenster für den Kreuzweg im Aachener Dom. Obwohl es Bedenken des Denkmalschutzes gab, wurde Schaffrath 1962 der Auftrag erteilt, die 32 kriegszerstörten Fenster des Kreuzganges zu gestalten. Dies war für seinen Durchbruch die entscheidende Arbeit. Er arbeitete ausschließlich mitfarblosen und weißlichen Opal- und Opakgläsern. Die Bleiruten beherrschen das Bild. Waren Bleiruten für andere Künstler eher notwendiges Übel, so sind sie in Schaffraths Fenstern, bestimmender Bestandteil.

Die Arbeiten an den Fenstern nahmen drei Jahre in Anspruch, sie sollten 1965 feierlich eingeweiht werden. Aus diesem Anlass begann er mit Entwürfen für Priestergewänder, die vom prunkvollen Ornat mit dekorativer Wirkung zu einer einfachen, klaren Gestaltung finden sollten, die als Ausdruck dieser Zeit in moderne Kirchenräume pass-ten.  Entwürfe der ersten Messgewänder sind in der Ausstellung zu sehen.

Außerdem kam Anfang der 60er Jahre das Lukasacryl auf den Markt, welches die Vorzüge von Aquarell- und Temperafarben verknüpft.

Mitte der 60er Jahre entstanden zahlreiche Arbeiten aus Acrylfarbe, die Schaffrath gerne mit Ölfarbe mischte. Typisch, nicht nur für diese Arbeiten, sind die organischen Strukturen, die diese Arbeiten beherrschen, ebenso wie die erdfarbene bis hin zu schwarzer Farbgebung.

Seine Arbeiten sind nicht Abbildung eines konkreten Gegenstandes, sondern vielmehr aus der abstrahierenden Vorstellung des Künstlers entstanden. Des weiteren zeigt das Schaffrathhaus Arbeiten mit Tusche und Aquarellfarben, zum Teil schwarz-weiß, aber auch sehr farbintensiv, die unter Zuhilfenahme von Spritzpistole, Wellpappe und  Schwämmen entstanden sind. Einige sind mit Kreide und Buntstift nachbearbeitet.

Alle Termine finden Sie unter Führungen.

Er ist wieder da – und „et jeht ihm jut“…Jürgen B. Hausmann

Über die Zusage von Jürgen Beckers, alias Jürgen B. Hausmann freute sich der Förderverein des Schaffrathhauses – Kultur im Atelier besonders.

Heute war es dann soweit,  Jürgen B. Hausmann stellte  sein neues Programm im Schaffrathhaus vor und er sagt von sich selbst:  „Et jeht mir gut! Ich freue mich hier zu sein.“

Mit seinem musikalischen Partner Harald Claßen sorgte Jürgen B. Hausmann für einen unterhaltsamen Sonntagmittag.

Und es war für alle  eine gelungene Premiere. Das Publikum war begeistert.

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Fotos: B. Mannheims

 

Finissage – Matinée

Am kommenden Sonntag, den  31. Mai 2015 findet im Rahmen der Ausstellung von Karl von Monschau eine Finissage – Matinée statt.

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Beginn: 11:30 Uhr

Höhepunkt ist die Benefiz-Auktion!

Hier einige Werke von Karl von Monschau, die für die Benefiz-Auktion zu Gunsten des Schaffrathhaus – Kultur im Atelier in die Auktion gehen:

„Store Front“, 2013, Foto/Unikatdigitaldruck
29 x 19 cm, mit Passepartout und Metallrahmen 50 x 40 cm

*100% für den Verein!

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„Ich bin stolz, ein Bild zu sein“, 2014, Acryl auf Leinwand
30 x 40 cm

*100 % zu Gunsten des Vereins!

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„Opferanode“, 2011, Eisenpulver auf Karton
mit Passepartout und Metallrahmen 41 x 51 cm

*100 % zu Gunsten des Vereins!

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„Landolt, 7 Uhr“, 2010, Öl auf Leinwand
20 x 20 cm

*100% zu Gunsten des Vereins!

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Weitere Informationen bei facebook: Karl von Monschau

Pressebericht:

www.alsdorfer-stadtmagazin.de/pdf/undsonst-Ausg-64.pdf

(auf Seite 44)

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/karl-von-monschau-auf-hausbesuch-im-schaffrathhaus-1.1075713

Ausstellung – Karl von Monschau „Hausbesuch“

Karl von Monschau im Schaffrathhaus

Vom 26. April bis zum 31. Mai 2015 präsentiert der Förderverein des Schaffrathhaus – Kultur im Atelier die erste Ausstellung im Haus.

Karl von Monschau „Hausbesuch“

Mit der Vernissage am Sonntagmorgen den 26. April fanden mehr als 100 Besucher und Kunstinteressierte den Weg ins Atelier. Mit der Ausstellung „Hausbesuch“ feierte Karl von Monschau gleichzeitig seinen 71. Geburtstag in den Atelierräumen des bedeutenden Alsdorfer Künstler Ludwig Schaffrath. Fünfzig Jahre zuvor bezog Karl von Monschau sein erstes Atelier in der Aachener Monheimsallee, in dem er autodidaktisch seine Künstlerlaufbahn begann.

Die Begrüßung der Zahlreichen Gäste übernahm Ursula Schaffrath-Busch, Tochter von Ludwig Schaffrath, der stellvertr. Bürgermeister der Stadt Alsdorf Heinrich Plum und StädteRegionsrat Helmut Etschenberg, der auch Schirmherr der Veranstaltung ist.

Prof. Dr. Wolfgang Becker, Kunsthistoriker und ehemaliger Leiter des Ludwig Forums für internationale Kunst in Aachen hielt die Einführung.

Bilder auf Papier und Leinwand, Objekte und Instalationen werden präsentiert und die Besucher können sich sowohl auf bekannte Werke freuen aber auch auf neue Stücke.

Die Ausstellung ist jeweils an den Wochenenden samstags in der Zeit von 12-19 Uhr und sonntags 11 – 16 Uhr bis zum 31. Mai geöffnet, außer am 09./10. Mai.

Auszug aus der Rede von StädtRegionsrat Helmut Etschenberg:

„Wenn sich Karl von Monschau und Helmut Etschenberg aus Monschau genau am anderen Ende der StädtRegion in Alsdorf treffen, um eine Kunstausstellung zu eröffnen, dann klingt das zunächst nach einem Paradoxon. Doch dieser scheinbare Widerspruch lässt sich an dieser Stelle sehr leicht auflösen.

Denn mein guter Bekannter, Freund ?, Karl wurde zwar 1944 auf der Monschauer Burg geboren, hat aber sehr schnell seinen Lebensmittelpunkt und den Fokus seines kreativen Schaffens nach Aachen verlegt. Vor genau 50 Jahren richtete er in Aachen sein erstes Atelier ein. 1972 – also sieben jahre später – erhielt er zusammen mit dem belgischen Künstler Miche de Witte die Einladung zu einer ersten größeren Ausstellung in der Neuen Galerie – Sammlung Ludwig.

Und an dieser Stelle kann ich schon den Bogen schlagen zu Prof. Dr. Wolfgang Becker, der 1970 Gründer und Leiter des Städtischen Museums „Neuen Galerie – Sammlung Ludwig“ in Aachen wurde.

….

Außerdem möchte ich der ältesten Tochter des renomierten Glaskünstlers Ludwig Schaffrath danken.

Verehrte Frau Ursula Schaffrath-Busch, es ist eine Freude zu sehen, wie Sie zusammen mit der neuen Eigentümerin, Renate Rinkens, das Vermächtnis ihres leider vor 4 Jahren verstorbenen Vaters in lebendiger Erinnerung halten.

Dank des Einsatzes des Vereins Schaffrathhaus können hier in Ofden, in seinen ehemaligen Atelier- und Werkräumen regelmäßig Führungen und Kulturveranstaltungen stattfinden. Das ist für mich eine große Bereicherung der Kunstszene im Nordraum unserer StädtRegeion. …“

Text: Birgit Becker-Mannheims, Fotos: Wilfried Schüller

 

 

Kabarettistischer Frühschoppen mit Wendelin Haverkamp & Dieter Kaspari

In der Veranstaltungsreihe Kultur im Atelier konnten am 1. März wieder zahlreiche Zuschauer im Schaffrathhaus begrüßt werden. „Aug in Aug“ mit den Künstlern in einer wunderbar persönlichen Atmosphäre, kommt sowohl bei den Künstlern  als auch beim Publikum an. In einem wunderbar aufeinander abgestimmten Wechsel gab es eine hochwertige Blues- und Kabarett-Mixtur und in den Pausen servierte der Förderverein wie gewohnt  kleine Häppchen und eine leckere Suppe. Das hat wieder viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung am 29. März.

Ein kabarettistischer Frühschoppen mit Jürgen B. Hausmann

»Auf e Bier mit d’r Jung«

Text: Marion Moretti · Fotos: Wilfried Schüller

Sie waren schnell vergriffen, die Karten zum kabarettistischen Früh­schoppen »Auf e Bier mit d`r Jung«. Jürgen Beckers alias Jürgen B. Hausmann hatte dazu in das Schaffrathhaus eingeladen, und wer lässt sich da schon die Gelegenheit entgehen, in dieser be­son­de­ren Atmosphäre den Alsdorfer Künstler hautnah zu erleben.

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Und auch Jürgen Beckers, der mit seiner Benefizvorstellung den Verein »Schaff­rathhaus – Kultur im Atelier« fördern möchte, fühlte sich wohl im besonderen Ambiente des Museums und genoss sichtlich den Kontakt mit seinem Publikum; es gab immer wieder spontane Einlassungen des Künstlers, der viele seiner Gäste auch persönlich kannte. Ein weiteres Anliegen sei ihm, das »Image von Alsdorf ein bisschen aufzupeppen«, und er war sichtlich angetan vom Veranstaltungsort »ein schöner Rahmen, um Kleinkunst zu machen«.

Gemütlich bei Bier und leckeren kleinen Häppchen war dies ein Frühschoppen der ganz besonderen Art – sicherlich nicht zum letzten Mal, wie Jürgen Beckers zusagte. Dieser Rahmen am Sonntagvormittag bringt mit sich, dass die Gäste entspannt und nicht aus der Hektik des Alltages heraus in seine Vorstellung kommen, das schätzt der Künstler.

Auch diese Benefizveranstaltung kann – ebenso wie der Abend mit Dieter Kaspari, Franz Brandt und Uwe Böttcher und auch das Konzert von »Projekt Dreiklang« im Rahmen des Euro­pa­festes mehr als gelungen bezeichnet werden.

Gern unterstützen die Künstler den Verein in seinem Anliegen, die Werk- und Atelierräume des Alsdorfer Künstlers Ludwig Schaffrath mit kul­turellem Leben zu füllen. Inzwischen konnte der Verein bereits einige Investitionen tätigen – dank der Fördergelder des Landschaftsverbandes Rhein­land, der Sparkasse Aachen und natürlich der tatkräftigen Unterstützung von Künstlern wie Jürgen Beckers.

In ihrer Begrüßung wies Ursula Schaffrath-Busch auf die weiteren Vorhaben hinsichtlich des Ausbaus der Räumlich­keiten hin. Schließlich planen die Aktiven des Vereins, die Werk- und Atelierräume dahingehend zu gestalten, dass Raum geschaffen wird etwa für Ausstellungen anderer Künstler, genauso für literarische Veranstaltungen und natürlich weiterhin Musik, Kabarett…

Lässig an der Theke stehend klärte der Kabarettist erst einmal über die Herkunft des Wortes Theke auf und hob die medizinischen Aspekte hervor, – denke man nur an das Wort »Apotheke«. Kein Wunder, dass Männer überzeugt sind von der heilsamen Kraft des Bieres – gut für die Nieren, gut für die Nerven, gut für die Haare.

Mit amüsiertem und dabei liebevollem Blick ging der Künstler auf das Brauch­tum, die Eigenheiten und natür­lich die Menschen hier in unserer Region ein. Dass da der Karneval nicht fehlen darf, versteht sich wie von selbst, und es gab immer wieder herzhaftes Lachen und spontanen Applaus bei den Anekdötchen, die Jürgen Beckers, wohl auch inspiriert durch die Nähe zum Publikum, zum Besten gab.

Zuviel wollen wir nicht verraten aus dem neuen Programm des Künstlers, das in dieser Veranstaltung auszugsweise vorgestellt und vom Publikum mit langanhaltendem Applaus be­dacht wurde.

Am Ende versprach der Künstler, nicht zum letzten Mal im Schaffrathhaus gewesen zu sein und kündigte an,  dort im Rahmen einer Lesung sein neues Buch »D`r Jung wird Fuffzisch« vorzustellen. Wir freuen uns schon!

Live-Musik im Atelier

Die Jungs vom Projekt 3Klang begeisterten das Publikum im Schaffrathhaus im Rahmen des Europafestes am Samstag, den 13. September 2014.

Fabian Baumanns (Sänger und Gitarrist), Cedric Schmaldienst (Cajon, Percussion) und Sebastian Horbach (Klavier) präsentierten ihre Songs „unplugged“ in dem stimmungsvollen Ambiente des Ateliers.

Live Musik im Schaffrathhaus

Zum diesjährigen Europafest in Alsdorf präsentieren wir Live-Musik.
Das Projekt „Dreiklang“ der jungen Alsdorfer Musiker, Fabian Baumanns (Sänger und Gitarrist), Cedric Schmaldienst (Cajon, Percussion) und Sebastian Horbach (Klavier) hat sich mittlerweile zu dem Trio „Dreiklang“ entwickelt.
Fans von gefühlvoller Musik und Akustik Sound kommen voll auf Ihre Kosten. Das Publikum ist jedes Mal begeistert darüber, was die Drei mit ihrem Equipment zaubern und bei ihren zahlreichen Auftritten in der Stadt und der Region präsentieren.

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Neues aus dem Schaffrathhaus

Fest etabliert haben sich inzwischen die regelmäßigen Führungen von Ursula Schaffrath-Busch durch das Schaffrathhaus. Nicht nur einzelne Besucher melden sich an, sondern auch Vereine, Firmen und andere Gruppen lassen sich durch die Aus­stellungsräume führen, um sich  dann in der stimmungsvollen Atmosphäre der Atelierräume bewirten zu lassen. Warum nicht seinen Geburtstag in diesem Ambiente feiern, das Fir­men­jubiläum oder die Betriebsfeier?

Wie etwa der Geschichtskreis der Pfarre St. Sebastian aus Würselen: Diese Besuchergruppe genoss sichtlich den Nachmittag im Schaffrathhaus und war überrascht von der Vielfalt der ausgestellten Arbeiten. Ursula Schaffrath-Busch weiß nicht nur kompetent das Werk ihres Vaters zu präsentieren, auch ihre persönlichen Erinnerungen, die mit den Exponaten verbunden sind, lassen den Gang durch die Werk- und Atelierräume zu einem besonderen Erlebnis werden. Den Wünschen der Besucher entsprechend wird das Beiprogramm der Führung gestaltet, angeboten werden etwa Power-Point-Präsentationen zu speziellen Themen hinsichtlich des Werkes von Ludwig Schaffrath.

Besucher kommen nicht nur aus Alsdorf und den umliegenden Städten, zuletzt hatten sich Gäste  aus Hannover angemeldet, die den Besuch bei Verwandten in Alsdorf mit einem Be­such des Museums verbanden.

Kunst für Alsdorf

In diesem Jahr präsentierte der Alsdorfer Kunstverein die Juryergebnisse zum Stipendium »Kunst für Alsdorf 2014 – Bewegte Elemente« in den Räumen des Schaffrathhauses. Alle drei Jahre schreibt der Kunstverein Alsdorf gemeinsam mit der Kulturstiftung der Sparkasse Aachen und der Stadt Alsdorf diesen Kunstwettbewerb für Bildende Künstler aus. Sowohl Besucher als auch die neun ausstellenden Künstler genossen sichtlich das Ambiente und die besondere kreative Atmosphäre. Selbst Kaiser Karl war bei diesem feierlichen Ereignis anwesend – eine der 500 Skulpturen des Regenten, die auf dem Aachener Katschhof ausgestellt waren, erwarb der Alsdorfer Kunstverein.

Fotos: Birgit Becker-Mannheims

Internationaler Museumstag

Besucher kommen nicht nur aus Alsdorf und den umliegenden Städten, zuletzt hatten sich Gäste  aus Hannover angemeldet, die den Besuch bei Verwandten in Alsdorf mit einem Be­such des Museums verbanden.

Auch weitere Aktivitäten im Schaff­rathhaus fanden regen Anklang:  Zum Internationalen Museumstag am 18. Mai wurden im Schaffrathhaus kostenlose Führungen angeboten, danach gab es bei einer Tasse Kaffee genügend Möglichkeit zum Austausch. Alle Gäste begrüßen prinzipiell  die Initiative des Fördervereins Schaffrathhaus, das Werk des Künstlers zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch aus dem Ausland gibt es dabei Unterstützung: Sam Halstead, ehemaliger Schaffrathschüler aus Australien besuchte kürzlich das Haus seines ehemaligen Lehrers. Seine dort aufgenommenen Filmaufnahmen sollen dazu beitragen, dass der Glasmaler auch in Australien nicht in Vergessenheit gerät.

Blues im Schaffrathhaus

22. März 2014

Öcher Blues und kleng Möffelscher
Dieter Kaspari, Franz Brandt und Uwe Boettcher begeisterten das Publikum

 

Das Schaffrathhaus wieder mit kulturellem Leben zu füllen, das ist das erklärte Ziel des Fördervereins. Inzwischen finden nicht nur regelmäßig Führungen statt, sondern am 22. März gab dort der Musiker und Oecher Mundartpreisträgers Dieter Kaspari ein Benefizkonzert, um dieses Projekt zu unterstützen. Die Zuhörer waren begeistert von den Darbietungen der Musiker. Begleitet von Franz Brandt (Klavier) und Uwe Böttcher (Bass und Geige) erzählte der Alsdorfer und gebürtige Oecher zur Untermalung der vorgetragenen Stücke von seiner Kindheit und Jugend im Jakobsviertel, die er seinen Liedern verarbeitet, genauso wie Erfahrungen und Eindrücken aus dem Hier und Jetzt. Das Publikum lauschte gebannt den heiteren – »Et flooch en Fot…« aber auch besinnlichen Liedern wie »Droimer« oder »Oche« in der außergewöhnlichen und stimmungsvollen Atmosphäre des Schaffrathhauses. Inmitten der Zeugnisse des Lebens und Wirkens des bedeutenden Alsdorfer Künstlers, Ludwig Schaffrath, bot dieses Ambiente einen tollen Rahmen für dieses Konzert. Dazu wurden noch Möffeltjes angeboten, kleine kulinarische Leckerbissen, köstlich zubereitet und dekorativ präsentiert, alles ehrenamtlich von den Aktiven des Vereins organisiert. Diese Veranstaltung begeisterte nicht nur das Publikum, auch die Musiker fühlten sich sichtlich wohl. Dem eindrücklich vorgebrachten Wunsch der Gäste nach einer Zugabe kamen sie gerne nach. „Blief beij mich“ rundete den Abend so richtig ab. Im Vorfeld hatten die Veranstalter noch die Sorge, nicht auf genügend Interesse zu stoßen mit ihrem Angebot – die 37 Karten waren schnell vergriffen. Nach der überaus positiven Resonanz des Publikums und der Künstler, ist auf weitere Veranstaltungen von Kunst und Kultur im Atelier zu hoffen.

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Kultur im Atelier