Ausstellung: Ludwig Schaffrath -in Memoriam 1924-2011

20. Oktober bis 1. Dezember 2019

im Zinkhütter Hof, Stolberg
PDF Einladungsflyer: Einladung Schaffrath – in memoriam

Vernissage:  Sonntag, 20.10. 2019, 12.00 Uhr, im Großen Saal

Laudator: Dr. Dirk Tölke
Kuratorin: Ursula Schaffrath-Busch

Grußwort:
Sebastian Wenzler, Direktor Museum Zinkhütter Hof
Patrick Haas Bürgermeister der Kupferstadt Stolberg

Moderation: Karl-Heinz Oedekoven, Stolberg

Musikalische Umrahmung:
Irmke von Schlichting, Sopran & Marina Stricker, Klavier

Anschrift:
Villa Zinkhütter Hof, Bernhard-Kuckelkorn-Platz/Cockerillstr. 90 – Ecke Schellerweg, 52222 Stolberg
www.villa-zinkhuetterhof.eu

Öffnungszeiten:
Am 20.10.2019 von 12.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei
An allen weiteren Sonntagen von 14.00-17.00 Uhr, Eintritt 2,00 €
Samstag 2.11.2019 anlässlich der Museumsnacht, 19.00-22.00 Uhr

Fotos: ©
Porträtfoto: Inge Bartholomé/Archiv Familie Schaffrath
Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V.
Kath. Kirche Herz Jesu Stolberg Münsterbusch
Fenster Nr. 10 Kupfer und Nr. 11 Schalenblende
> http://www.glasmalerei-ev.net/pages/b2381/b2381.shtml

 Ludwig Schaffrath

(* 13. Juli 1924 in Alsdorf; † 6. Februar 2011 in Bardenberg)

Ludwig Schaffrath besuchte von 1946 bis 1947 die Schlüter-Schule in Nienborg-Heek (Werkschule für christliche Kunst). Danach war er bis 1954 als Assistent Mitarbeiter von Anton Wendling am Lehrstuhl Freihandzeichnen der Architekturabteilung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen tätig.

Er machte sich 1954 selbstständig, war als Maler in Aachen ab 1953 Teil der „Neuen Aachener Gruppe“ und später der „Gruppe 65“ tätig. Der Abstraktion verpflichtet, experimentierte er früh mit den neuen Acrylfarben, mit Securit-Sicherheitsglasfolien aus Herzogenrath, mit Prismengläsern und begründete durch seine Orientierung an der Architektur seinen Weltruhm als führender Vertreter der architekturbezogenen Glasmalerei – weltweit, denn im Jahre 1975 leitete er am Burleighfield House in Loudwater in England die Meisterklasse.

Es folgten von 1976 bis 1978 Lehrtätigkeiten in Berkeley und an der Pilchuck Glass School in Stanwood im US-Bundesstaat Washington, sowie dreizehn Vortragsreisen in den Vereinigten Staaten. 1981 lehrte er zudem an der Universität Adelaide und am Caulfield Institute of Technology in Melbourne, von 1981 bis 1984 und erneut 1997 in Tokyo, Kyoto, auf Okinawa, Osaka.

Ab Sommersemester 1985 übernahm er die Professur für Glasgestaltung und Malerei (Nachfolge Hans Gottfried von Stockhausen) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, ein Amt, das er bis zu seiner Emeritierung 1993 innehatte. Von seinen dortigen Schülern sind als Glasgestalter hervorgetreten Thierry Boissel, Susanne Feix, Katja Ploetz, Raphael Seitz, Gabi Weiß.

Ludwig Schaffrath lebte und arbeitete in seiner Heimatstadt  Alsdorf, die ihm 1999 die Ehrenbürgerrechte sowie den Ehrenring der Stadt verlieh. Er fand seine letzte Ruhestätte in der Aachener Grabeskirche St. Josef.

Nach dem Tod von Ludwig Schaffrath entstand die Idee, das von ihm genutzte Atelier in seinem Wohnhaus im Alsdorfer Ortsteil Ofden (Schaffrath-Haus – Kultur im Atelier, Theodor-Seipp-Straße 118, 52477 Alsdorf – www.schaffrath-haus.com) zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben Ausstellungen der Werke Prof. Schaffraths werden Wechselausstellungen mit Arbeiten anderer Künstler durchgeführt.

Auskünfte erteilen: Christa u. Karl-Heinz Oedekoven, Initiatoren und ehrenamtliche Organisatoren der Ausstellungreihe „in memoriam – in der Villa Zinkhütter Hof“.  Tel. 02402/5255  info@villa-zinkhütterhof.eu

Ausstellung mit freundlicher Unterstützung:
Sparkasse Aachen
Glaserei Cremer & Bürgerhausen GmbH, Stolberg

Presse:

PDF:  8.9.2019 Super Sonntag

Stolberger Stadtmagazin „Treffpunkt“ Ausgabe Sep./ Okt. 2019